Karpatenjagd: Bären, Keiler, Conducator

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Wo der Diktator Nicolae Ceauşescu Rekordtrophäen erbeutete, bietet sich dem heutigen Jäger spannendes Waidwerk.

Karpatenjagd
Nicolae Ceauşescu, der sich als Staatschef gern Conducator – Führer – nennen ließ, überzog Rumänien mit Geheimdienstterror und regierte mit eiserner Hand. Ebenso argwöhnisch sorgte er dafür, dass kein anderer in den ihm vorbehaltenen Revieren jagte.
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Jagdfuehrer Gheorghe Leonte hat am Rand der Kirrung Schweiß entdeckt. Ein leichter Maggigeruch hatte den Keiler bereits angekuendigt. Karl-Heinz bekommt am verendeten Stueck den Erlegerbruch ueberreicht. Im Revier Basca Mare stehen noch die Ueberreste einer für Ceausescu errichteten Kanzel. Ein Baer hat sich auf der Futtersuche an dieser Stelle Zutritt zur Huette verschafft. Die Kirrstellen waren meist rund 30 Meter von der Kanzel entfernt.

 


Fotos: Markus Deutsch
Im Museum lagern noch ueber 300 Decken von durch Ceausescu erlegten Baeren. (Fotos: Markus Deutsch)

 


Das Jagdmuseum Posada liegt südlich des Karpatenbogens. Die meisten dort ausgestellten Trophaeen wurden von Ceausescu erbeutet. Dieses Gehoern wurde 1980 mit 147,83 CIC-Punkten bewertet. Das staerkste von Ceausescu erbeutete Gewaff mit 144 CIC-Punkten Ein Raum des Museums enthaelt ausschließlich Baerentrophaeen. Dieser vom Diktator gestreckte Hirsch war bei der Ausstellung in Plovdiv 1981 Weltrekord.

 

 

 

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